Karnevalsumzüge als Thema im rheinland-pfälzischen Landtag

Gute Nachrichten für die Karnevalisten

Das Selbstverständnis des RKK-Präsidenten Hans Mayer sieht den Verband und seine Person eindeutig als Anwalt der Mitgliedsvereine. Daher wurde er zuletzt wieder aktiv, als ihn einige Rückmeldungen erreichten, in denen seitens der ehrenamtlichen Karnevalisten von Erschwernissen bei der Durchführung von närrischen Umzügen gesprochen wurde. Zeitgleich war dieses Thema Inhalt einer kleinen Anfrage im rheinland-pfälzischen Landtag

Der rheinland-pfälzische Minister des Inneren und für Sport Roger Lewentz informierte den umtriebigen RKK-Chef am 21. Februar über die dabei gewonnen Erkenntnisse.

Lewentz schreibt, dass es in den vergangenen fünf Jahren keine wesentliche Verschärfung der Auflagen für Karnevalsumzüge gegeben habe. Neue Verpflichtungen seien überwiegend darauf ausgerichtet gewesen alkoholbedingten Exzessen und Anschlägen durch die Verwendung von Kraftfahrzeugen entgegenzutreten.

Noch wichtiger aus Sicht von Hans Mayer ist jedoch der Ausblick für künftige Entwicklungen.

„Die Ordnungsbehörden planen derzeit ganz überwiegend nicht, weitere Auflagen für Karnevalsumzüge zu verfügen. Auch aus straßenverkehrsrechtlicher Sicht sind keine zusätzlichen Auflagen geplant. Gleichwohl soll noch eine Klarstellung bestehender Regelungen erfolgen.“ heißt es in dem Schreiben.

„Eine solche Klarstellung kann ich nur begrüßen, damit unsere Vereine endlich Klarheit haben. Unsere Karnevalisten leisten großartige Arbeit um die Tradition des Karnevals zu bewahren und dabei sollen sie die größt' mögliche Planungssicherheit und Unterstützung erfahren. Schließlich investieren unsere Mitglieder viel Zeit und auch Geld in die ehrenamtliche Tätigkeit.“ so Hans Mayer, der gleichzeitig ankündigte bei diesem, wie auch bei anderen Themen „nicht locker zu lassen“.